Barock und Pomp sind in

Goldene Spiegel und Kronleuchter: Ein wenig kitschig darf es ruhig sein beim barocken Stil. Foto: Hersteller

Goldene Spiegel und Kronleuchter: Ein wenig kitschig darf es ruhig sein beim barocken Stil. Foto: Hersteller

Wer sich ein wenig fühlen möchte wie Ludwig XIV., der hängt sich goldene Spiegel an die Wand und setzt sich auf verschnörkelte Stühle und Sessel. Das Zeitalter des Barock lebt bei Möbeln wieder auf. Was sich früher nur der französische Sonnenkönig leisten konnte, ist heute für jedermann erschwinglich.

Verschnörkelte goldene Stuhlbeine, dicke, rote Polster, Engel, glitzernde Glassteine. Wer es schlicht mag, ist beim barocken Stil definitiv falsch aufgehoben. Dennoch kann man sich stilvoll mit barocken Möbeln einrichten, ohne dass es kitschig wirkt. Zum Beispiel in Kombination mit modernen Möbeln sticht ein barocker Sessel besonders hervor.

Wohnen wie im Schloss

Die Anfänge des modernen Sofas finden wir im Barock. Diese Recamiere erinnert daran. Foto: Hersteller

Die Anfänge des modernen Sofas finden wir im Barock. Diese Recamiere erinnert daran. Foto: Hersteller

Die Könige des Barock (17. bis 18. Jahrhundert) hatten Macht und viel Geld – und das zeigten sie auch. Es war die Zeit der großen Schlösser – Versailles wurde gebaut, ebenso wie Sanscousi in Potsdam und andere barocke Behausungen von absolutistischen Herrschern. Gold trug man nicht nur um den Hals sondern auch an den Wänden und Möbeln. Hauptsache  Pomp. Es entstanden die ersten Polstermöbel und damit die Vorläufer der heutigen Wohnzimmereinrichtung. Ein Sofa hieß damals auch in Deutschland vornehm französisch “Chaiselongue” – ein Zeichen dafür, dass wirklich nur reiche Leute sich so etwas leisten konnten.

Das ist freilich heute anders. Zwar glänzt hier kein echtes Gold mehr, aber das ist verschmerzbar – denn stilecht sehen die Möbel auch heute noch aus. Kronleuchter kommen auch ohne Brillanten aus. Sie glänzen einfach durch stilvolle Glassteine.

Designer nehmen den Pomp auf die Schippe

Bitte lächeln: Diese Kommode ist nicht nur barock - sie ist auch witzig. Foto: Hersteller

Bitte lächeln: Diese Kommode ist nicht nur barock - sie ist auch witzig. Foto: Hersteller

Etliche Designer haben sich die barocke Mode vorgenommen und spielen mit ihr. Da lächelt uns von der silberfarbenen Kommode ein frecher Mund an.  Der Beistelltisch im Schachbrettmuster oder knallrote Schubladenschränke sind weitere Beispiele für gelungene Designideen. Großflächige Ornamente auf Tapeten ergänzen den barocken Look hervorragend.

Wie findet ihr den barocken Möbelstil?

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2 Antworten auf Barock und Pomp sind in

  1. Hanna sagt:

    ich mag den stil total. es wurde ja auch in der pop art bewegung und in vielen modernen inneneinrichtungskonzepten wieder viel von den barocken vorbildern abgeschaut und übernommen. ich mag sowohl das klassische als auch die flippigen abwandlungen.

    der goldene Spiegel ist auch super. so einen muss ich mir unbedingt zu legen. will man aber was ordentliches und kein billig-klebholz-plaste-kram muss man schon tief in die tasche greifen. leider.

    aber ich finde es super hübsch und irgendwie verleihen die teile auch immer eine gemütliche wohnlinche atmosphäre.

  2. Hallo

    ich mochte den preis wiesen

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