Checkliste: Stubenwagen und Babybett

Babys verbringen rund 80 Prozent der Zeit mit schlafen. Da ist es wichtig, dass sie im  richtigen Bett und im richtigen Stubenwagen liegen. Foto: Claudia Paulussen/Fotolia.com

Babys verbringen rund 80 Prozent der Zeit mit schlafen. Da ist es wichtig, dass sie im richtigen Bett und im richtigen Stubenwagen liegen. Foto: Claudia Paulussen/Fotolia.com

Die passende Einrichtung für das Babyzimmer sollte praktisch, kindgerecht und individuell sein. Besonders wichtig sind dabei der Stubenwagen, der in den ersten Lebensmonaten als Schlafstätte dient, und das Babybett, das ca. ab dem sechsten Monat den friedlichen Baby-Schlaf garantiert.  Wir sagen euch, auf was ihr beim Kauf eines Babybettes oder Stubenwagens achten müsst.

 

Der Stubenwagen

Für die ersten Lebensmonate des Babys eignet sich ein Stubenwagen als Schlafstätte. Er ist deutlich kleiner als ein Babybett und besteht aus einem Korb, der auf einem Stubenwagen-Untergestell platziert ist. Oft verfügt das Gestell noch über Rollen, die es möglich machen den Stubenwagen, ohne, dass das Baby gestört wird, in verschiedene Räume mitzunehmen. Komplementiert wird die Ausstattung durch eine passende Mattratze und einen Babyhimmel. Dabei blickt der Stubenwagen, der erstmals im 19. Jahrhundert in Mode kam,  auf eine lange Tradition zurück. Neben dem praktischen Aspekt, bringt er so auch einen Pluspunkt für die Inneneinrichtung, wie ihr hier am Beispiele eines Modells aus geflochtener Weide sehen könnt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Baby im Stubenwagen weiterhin ein beliebtes Motiv für Fotos ist. Das Motiv eignet sich so auch für Geburtskarten besonders gut, die wie zum Beispiel bei der Kartenmacherei, mit eigenen Bildern ganz individuell gestaltet werden können.

Darauf musst du beim Kauf achten

Der erste Blick sollte dem Gestell gelten. Ist es robust und lässt sich der Stubenwagen dank Rollen leicht bewegen? Auch die richtige Verarbeitung ist ein wichtiges Kaufkriterium. Es dürfen keine Schrauben oder scharfe Kanten abstehen, an denen sich das Baby verletzten könnte. Alle Ecken sollten abgerundet sein. Der Korb muss so verarbeitet sein, dass keine Materialien einfach absplittern können. bei den Bezügen ist es wichtig drauf zu achten, ob sie abziehbar und damit auch waschbar sind. Gleiches gilt für den Himmel. Zu guter Letzt muss die Mattratze inspiziert werden. Sie sollte aus Latex oder Schaumstoff bestehen und im besten Fall mit Belüftungskanälen ausgestattet sein.  Dadurch wird garantiert, dass das Baby auch dann frei atmen kann, wenn es sich auf den Bauch legt.

Das Babybett

Spätestens nach dem sechsten Monat wechselt das Baby von der Wiege oder dem Stubenwagen in das eigene Babybett. Am praktischsten sind dabei Gitterbettchen,  die sich in der Höhe verstellen lassen und deren Gitterstäbe  rausgenommen werden können. So kann das Babybett mitwachsen und verwandelt sich, je nach Modell, mit der Zeit  in ein Kinderbett oder ein Tagesbett.

Darauf musst du beim Kauf achten

Wie auch beim Stubenwagen solltest du darauf achten, dass sich am Babybett keine scharfen  Kanten befinden. Der Lattenrost sollte Höhenverstellbar und stabil sein. Die Latten dürfen nicht zu weit auseinander liegen. Der ideale Sprossenabstand für das erste Babybett beträgt 4,5 bis 6,5 cm. Zwischen Mattratze und Bettgestelle darf sich keine Lücke befinden und der Abstand von Mattratze zum oberen Abschluss des Gitters sollte 30 bis 60 cm betragen.  Besonders wichtig ist auch die Beschaffenheit des Holzlacks. Denn dieser sollte speichel- sowie schweißfest sein. Auch ein Nachweis über die Schadstofffreiheit des Lacks ist wünschenswert, sowie ein GS-Prüfsiegel oder gleichwertige Gütesiegel. Sollte das Babybett über Rollen verfügen, müssen diese mit den entsprechenden Feststellbremsen ausgestattet sein. Wie auch beim Stubenwagen eignet sich für das Babybett am besten eine Matratze aus Latex oder Schaumstoff mit einer maximalen Einsinktiefe von zwei cm, da das Baby, wenn es erst einmal sitzen und stehen kann, auch beim Herumtollen nicht zu stark einsinken sollte.
Wenn es um das Design geht, kommt es natürlich, egal ob Stubenwagen oder Babybett, auf ganz individuelle Vorlieben an. Ob knalliges Rot, edles Schwarz oder schlichtes weißes Design, bei schoener-wohnen.de findest du ein paar schöne Inspirationen.

 

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6 Antworten auf Checkliste: Stubenwagen und Babybett

  1. Mille1928 sagt:

    Als meine Tochter gerade geboren war, da legten wir sie in die Wiege. Die ist schon alt und seit vielen Jahren in Familienbesitz. Die hat mein Großvater gemacht und liebevoll bemalt. Mit 3 Monaten brauchte unsere Tochter dann ein Bettchen, denn sie hat viel gestrampelt und ich hatte einfach Angst dass sie aus der Wiege fällt. Das Babybett haben wir dann bis zum 5 Geburtstag genutzt. Zuerst habe ich eine Art Nestchen gemacht, denn so schlief unsere Tochter immer schnell ein. Über dem Bett war ein Himmel (so wie beim Stubenwagen) und eine Spieluhr. Da ich alles selbst genäht habe, sah das recht hübsch, denn es war alles aus dem gleichen Material. Als sie gro9ß genug war, haben wir die Sprossen entfernt und zum Schluss die Seitenteile abgenommen.

  2. Sixed1987 sagt:

    Wir haben gleich das Gatterbetchen genommen. Im Wohnzimmer hatte ich aber auch einen Stubenwagen. So hatte ich meine Maus die ganze Zeit bei mir und ich muss sagen der Stubenwagen sah gar nicht mal schlecht aus im Wohnzimmer.

  3. tina sagt:

    Ich hatte bei meiner Tochter einen Stubenwagen, den ich aber nicht lange genommen habe. Zum Schlafen hatte sie ein Kinderbett und das habe ich bis zu ihrem 5. Geburtstag verwendet. Danach gab es ein großes Bett und ein hübsch eingerichtetes Kinderzimmer.

  4. Andreya141 sagt:

    Babybetten die TÜV geprüft sind und auch in der EU produziert wurden. Da viele Sachen inzwischen aus China oder Indien kommen, achte ich sehr darauf. In diesen Länder gibt es keine Regelungen welche Farben/Lacke verwendet werden dürfen und welche nicht. Oft werden die Produkte dann auch hier verkauft, Monate später nach einer Prüfung werden sie dann für den europäischen Markt gesperrt und man bekommt es nicht mehr mit. Deshalb Augen auf :-)

  5. Rikke786 sagt:

    Unser Sohn hat tagsüber im Laufgitter und die ersten 5 Monate bei uns im Schlafzimmer im Stubenwagen geschlafen, danach ging´s dann ins normale Kinderbett in sein eigenes Zimmer. Der Übergang hat problemlos geklappt.

  6. Super süßer Post. Danke sehr für´s Teilen! LG, Kitti

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