Shabby Chic – die Mischung macht’s!

Nicht alt, sondern nur auf alt gemacht. Shabby Chic ist derzeit schwer angesagt. Foto: Barbara-Maria Damrau - Fotolia.com

Nicht alt, sondern nur auf alt gemacht. Shabby Chic ist derzeit schwer angesagt. Foto: Barbara-Maria Damrau - Fotolia.com

In aller Munde ist zurzeit der Shabby Chic Wohnstil. Auch wenn der Stil eigentlich wörtlich übersetzt „schäbiger Schick“ bedeutet, brilliert er durch seine unverwechselbare Kombination aus Erbstücken, antiken Flohmarkt-Errungenschaften sowie Selbstgemachtem.

Ursprünglich entstand der Stil in den 80er Jahren in Großbritannien und verwies auf die Einrichtung alter Landsitze. Vorreiterin war jedoch Rachel Ashwell, die den Shabby Chic 1989 populär machte. Damals handelte sie in ihrem ersten Laden noch mit Flohmarkt-Schnäppchen. Mittlerweile erfreut sich der Stil an immer größer werdender Beliebtheit und ist aus der Möbel- und Einrichtungswelt nicht mehr wegzudenken.

Das Prinzip des Shabby Chics ist einfach und konzentriert ich auf das Wesentliche: Komfort und Funktionalität der Einrichtung stehen an oberster Stelle – getreu dem Motto: Weniger ist mehr! Weiterhin stehen die Gemütlichkeit und der Wohlfühlfaktor im Vordergrund.  Der verspielte und zugleich urige Stil lässt bei der Umsetzung viel Kreativität und Individualität zu. Eine alte Tür beispielsweise kann dann auch gerne mal zu einem Wohnzimmertisch umfunktioniert werden. Als natürliche Materialien werden insbesondere gekalktes Holz, Treibholz aber auch ausgeblichenes Leder verwendet. Im Gegensatz dazu stehen Stoffe wie Samt, Seide oder Leinen, welche dem Stil die nötige Romantik verleihen.

Besonders toll wirken Gebrauchsspuren an Möbelstücken, die auf eine lange Geschichte hinweisen und einen nicht zuletzt in Nostalgie schwelgen lassen.  Abgeblätterter Lack oder abgenutztes Leder sind dabei ein MUSS. Natürlich kann hier auch etwas nachgeholfen werden: mit einer Holzlasur oder Schleifpapier kann den Einrichtungsgegenständen der passende Look ganz individuell verpasst werden. Antike Stühle oder alte Kaffeetassen aus längst vergangenen Tagen sind bei diesem Stil auch gerne gesehen. Helle, zarte Farben wie Rosé, Gelb oder Türkis werden kombiniert mit Altweiß, Beige oder einem leichten Grauton. Knallige Farben sollten eher weniger verwendet werden. Dennoch muss auf echte Hingucker nicht verzichtet werden: mit schimmernden Dekorationsartikel wie Vasen oder mit Pailletten bestickte Kissen werden glänzende Highlights gesetzt. Typisch für den Stil ist ein glamourös wirkender Kronleuchter, der dem Raum die nötige Eleganz verleiht. Blumenmuster dürfen als Accessoires genauso wenig fehlen wie Strick oder Spitze. Abgerundet wird der Shabby Chic Stil mit duftenden Blumen wie Pfingstrosen oder Fliederblüten, die Frische und Leben in die eigenen vier Wände bringen.

Der Shabby Chic Stil peppt jedenfalls den eigenen Wohnraum auf und verleiht diesem eine persönliche Note. Mit der richtigen Kombination aus Altem und Neuem schafft man so ein gemütliches Zuhause, welches zum Entspannen und Wohlfühlen einlädt. Mehr über diesen und andere Trends im Wohnmagazin moebelherz.de. Alexander Graf

Hier findet ihr jede Menge Möbel im Shabby Chic Style.

 

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Eine Antwort auf Shabby Chic – die Mischung macht’s!

  1. Uja sagt:

    I SO agree with the very first comment that was left on this post!!! I love the chair corves you’re planning on making! Do you know if there is a pattern for them, or do you just freehand? I have these chairs at my kitchen table (which is white with a wood top….was given to me, and I’ve been waiting for the weather to be warm enough to paint it all white), and I’ve been searching for chair cushions for the longest time. I’ve never seen any that I like, and I LOVE the ones you posted from the Shabby Chic line!By the way, I noticed that you and I have the same zip code! I guess we’re neighbors! :-)

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