Sofas werden kleiner und bunter

Das Klappsofa erinnert an die 60er. Dazu passt der Schlips von Verkäufer Lars Dalsgaard. Foto: Stefan Freiwald

Das Klappsofa erinnert an die 60er. Dazu passt der Schlips von Verkäufer Lars Dalsgaard. Foto: Stefan Freiwald

Der Trend ist eindeutig. Die Zeit der ganz großen Wohnlandschaften ist wohl vorbei. Die Sofas werden wieder kleiner. Dafür ist wieder Farbe angesagt.

Selbst bei konservativen Herstellern wie Himola kommt wieder etwas Farbe ins Spiel. Die Zeit der reinen Grautöne ist offenbar vorbei. “Die Leute möchten klassische Garnituren mit zeitgemäßen Stoffen”, berichtet Christian Drake, Vertriebsleiter der Polipol-Gruppe, die gleich mehrere Sofamarken produziert (unter anderem Polipol und Megapol), auf der Internationalen Möbelmesse (imm cologne).

Kunstleder-Stoff-Kombis sind out

Die Zweifarbigkeit zwichen Sitzauflagen und Rahmen bleibt bei vielen Modellen erhalten. Doch die Mischung von Stoff und Kunstleder ist out. “Es sieht einfach nicht besonders edel aus”, umschreibt es Drake.

Mikrofaser auf Leder. Das ist die neuste Erfindung bei W. Schillig. Angeblich 100 Prozent abwaschbar. Foto: Stefan Freiwald

Mikrofaser auf Leder. Das ist die neuste Erfindung bei W. Schillig. Angeblich 100 Prozent abwaschbar. Foto: Stefan Freiwald

Stoffe in Wildleder-Optik  und -Haptik seien gefragt. Das wirke hochwertig sei aber dennoch pflegeleicht. Wer wolle schließlich ein Sofa, auf dem man nicht sitzen wolle, weil man Angst vor Flecken habe? “Ein gutes Textilleder ist besser, als ein billiges Echtleder”, bringt es Drake auf den Punkt.

Leicht zu reinigen muss es sein. So wie bei W. Schillig. Das Traditionsunternehmen hat ein mikrofaserbeschichtetes, raues Leder erfunden, das angeblich mühelos abwaschbar sein soll. “Die Technologie kommt”, meint ein Verkäufer. “Wir gehören zu den ersten, die sie anbieten.”

Die 60er kommen zurück

Nicht nur die Farben, auch die Muster werden wieder extravaganter. Zumindest bei Innovation aus Dänemark, die als Zielgruppe junge Leute bis 30 für sich definiert haben. “Wer will in der Krise schon graue Möbel haben?”, fragte Sales Manager Lars Delsgaard.  Muster aus den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts sind bei Innovation beliebt. Darin hätten sich schon Opa oder Oma räkeln können.

Auch die Klappfunktionen sind so wie früher. Schlafsofas zum Ausziehen findet man hier nicht sondern platzsparende Klappsofas, die mit zwei mal Knick Knack zu einem Behelfsbett werden.

Um in den Markt der jungen Gutverdiener vorzudringen, hat Ewald Schillig gar eine neue Marke entworfen. Sie heißt “brand” und kommt farbig daher, pink, gelbgrün sogar blau gibt es.

Hier seht ihr noch mehr Sofas. Welches gefällt euch?


 

 

 

 

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